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Landkreis Aschaffenburg – Stromausfall

Am Sonntagnachmittag (22.05.2016) kam es im Landkreis Aschaffenburg zu einem größeren Stromausfall. Die Ortschaften Waldaschaff, Heinrichsthal, Mömbris, Schimborn, Daxberg, Niedersteinbach, Brücken, Strötzbach, Hemsbach und Dörnsteinbach waren ab 13:00 Uhr ohne Strom. Der Grund hierfür waren ein Fehler in einer 20.000 Volt Leitung. 

Umgehend wurden die Feuerwehrhäuser der betroffenen Ortschaften besetzt, um den Bürgern als Anlaufpunkte für Notfälle zu dienen. Hierzu standen rund 50 Feuerwehrkräfte in den Gerätehäusern bereit. Durch einen Stromausfall kann es auch zum Ausfall der Kommunikationsmittel (Festnetztelefon aber auch Handy) kommen. Somit kann der Bürger das Feuerwehrhaus aufsuchen und Hilfe anfordern.  

Besonders kritisch war die Situation in Schimborn. Dort war ein Mitbürger auf sein mit Strom betriebenes Heimbeatmungsgerät angewiesen, welches nur noch im Akkubetrieb lief. Da nicht auszuschließen war, dass die Stromversorgung durch den Akku für die Dauer des Blackouts anhielt, wurde das Heimbeatmungsgerät mit Strom eines Stromaggregats der Feuerwehr versorgt.   

22 Mai 2016, 15:00
 

Mainaschaff – Großübung: Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und zwei PKW

Spektakuläre Großübung erforderte vollen Einsatz: Bei einem angenommenen Busunfall im neuen Mainaschaffer Gewerbegebiet „Im Hofgewann“ wurden am Pfingstsamstag (14.05.2016) 126 Rettungskräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Rotem Kreuz und des Malteser Hilfsdienstes aus dem gesamten Landkreis Aschaffenburg vor große Herausforderungen gestellt. Den Einsatzkräften bot sich ein realistisches Szenario mit 22 zum Teil Schwerstverletzten. Gegen 11:00 Uhr waren zwei Pkw und ein Linienbus miteinander kollidiert. Drei Personen wurden in den Wracks eingeklemmt.  Absolute Priorität hatte natürlich die Rettung der Unfallopfer, welche nicht mehr selbstständig den Bus verlassen konnten. Diese gestaltete sich alles andere als einfach.

Dies ist die erste Großübung der Hilfskräfte, die komplett auf dem neuen Digitalfunk abgearbeitet wurde.  Neben der Kommunikation zwischen den Einsatzkräften sollte auch die Einhaltung der Raumordnung trainiert werden.

Die Arbeit der Feuerwehr konzentrierte sich neben der Absicherung der Unfallstelle auf die Schaffung von Rettungswegen, um die Unfallbeteiligten befreien und versorgen zu können. Hierfür musste die Frontscheibe des Busses zum Teil herausgetrennt werden. Ein großer Teil der Unfallopfer musste mit Spineboards durch die Feuerwehr aus dem Bus gerettet und den Helfern des Rettungs- und Sanitätsdienstes zur weiteren Versorgung übergeben werden. Die Feuerwehren aus Mainschaff, Kleinostheim und Großostheim sowie die Vertreter der Kreisbrandinspektion waren mit knapp 50 Kräften und 13 Fahrzeugen zur vermeintlichen Unglückstelle geeilt. Die Verletzten wurden nach und nach gesichtet und entsprechend ihres Verletzungsmusters den Behandlungskategorien zugewiesen. Anschließend wurden die Unfallopfer in den dafür vorgesehenen Behandlungszelten von der Schnelleinsatzgruppe „Behandlung“ für den Transport in Kliniken vorbereitet. Für ein Opfer, welches unter dem Bus lag, kam jedoch jede Hilfe zu spät. Insgesamt standen für den Abtransport vier Krankenwagen und acht Rettungswagen zur Verfügung. Insgesamt fünf Notärzte behandelten die Unfallopfer vor Ort. Hätte es sich bei dem Schadensereignis um einen Realfall gehandelt, wäre sicher noch der ein oder andere Rettungshubschrauber an der Unfallstelle zur Landung gegangen. Insgesamt konnte der Organisatorische Leiter von Seiten der Bergwacht, des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes auf 24 Fahrzeuge und 76 ehrenamtliche Einsatzkräfte zurückgreifen. Zahlreiche Schaulustige verfolgten gespannt den Verlauf der Rettungsaktion auf der schmalen Straße. Auch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain war vollumfänglich eingebunden und begleitete die Großübung.

Binnen 90 Minuten konnten alle Patienten gerettet, medizinisch versorgt und in fiktive Krankenhäuser verbracht werden.

Nach dem Übungsende sprachen Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und der  Beauftragte für den Katastrophenschutz des BRK Kreisverbandes Aschaffenburg  Sven Oster den teilnehmenden Einheiten ihren Dank zur Teilnahme an einer solchen Übung aus. Die Übungsverantwortlichen gingen noch einmal detailliert auf den Übungsverlauf ein und zeigten sich vom Resultat der Übung zufrieden.  „Es war eine sehr anspruchsvolle Übung für alle Beteiligten. Wir konnten unser Fazit daraus ziehen, positiv, wie auch negativ. Nun wissen wir, wo noch Raum für Verbesserungen ist“,  so Hofmann abschließend. 

 

14 Mai 2016, 14:15
 

Florianstag am 22.05.2016 in Heigenbrücken

 

Sommerkahl - Feuerwehr zum Anfassen in der Grundschule

Am 08.04.2016 wurde in der Grundschule Sommerkahl durch 14 Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehren Blankenbach und Sommerkahl-Vormwald eine umfangreiche Informationsveranstaltung für die knapp 80 Kinder durchgeführt. Auf 4 Stationen verteilt konnten die Kinder Funkgeräte ausprobieren, mit einem Rettungssatz arbeiten, einen Atemschutzgeräteträger sachgerecht ausrüsten und einen Wasserwerfer bedienen. Jede dieser Stationen wurde von zwei Feuerwehrleuten betreut.

Die anderthalbstündige Aktion sorgte für Begeisterung und Interesse, auch bei den Lehrkräften. Beide Kommandanten und die Jugendwarte der Feuerwehren hoffen, durch diesen Anschauungsunterricht die Begeisterung der Kinder für unsere ehrenamtliche Tätigkeit geweckt zu haben, besonders im Hinblick auf die sinkenden Nachwuchszahlen. Besonderen Dank gilt der Leitung der Grundschule, die diese Aktion einvernehmlich mit den Kommandanten ermöglicht hat.

Autor: Markus Kämmerer

12 April 2016, 6:12
 

Die Feuerwehr Alzenau lädt zum Tag der offenen Tür in die Feuerwache ein

Am Sonntag, 17. April 2016, lädt die Feuerwehr Alzenau die Bevölkerung zu einem interessanten Tag in die Feuerwache ein. Ab 11 Uhr sind die Tore und Türen des Feuerwehrgerätehauses im Mühlweg geöffnet.

Den ganzen Tag können die Gäste die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Alzenau besichtigen. Neben einem Rüstwagen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug steht auch das im Herbst 2015 in Dienst gestellte Hilfeleistungslöschfahrzeug zum Anschauen bereit. 

Zusätzlich zu den Aktionen und Informationen rund um die Feuerwehr bereiten die Feuerwehrköche zur Mittagszeit traditionell die „Alzenauer Burgpfanne“ zu. Unser Küchenpersonal bietet neben anderen Speisen dieses Jahr auch erstmalig den „Feuerwehrflammkuchen nach Elsässer Art“ an. Ab 13 Uhr erwartet Sie ein großes Kuchenbuffet mit zahlreichen selbstgebackenen Kuchen und Torten.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr lädt die kleinen Besucher zu Spiel, Spaß und Action ein. Neben einer Hüpfburg, einer Spritzwand und einer Süßigkeiten-Wurfmaschine können sich interessierte Kinder und Jugendliche über die Aktivitäten der Kinder- bzw. Jugendfeuerwehr informieren.

Die Freiwillige Feuerwehr Alzenau e.V. freut sich auf ihren Besuch!

12 April 2016, 4:47
 

Kommandatenwahl bei der Feuerwehr Rothengrund

 

Auf der Dienstversammlung der FF Rothengrund wurde der bisherige Kommandant Thomas Hain für weitere 6 Jahre in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls wieder gewählt wurde sein Stellvertreter Thomas Dinkel.

Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl.

09 April 2016, 17:43